Field Target

Der Ursprung des Field Target Schießens liegt in Großbritannien wo das Bejagen von Kleintiere mit Luftdruckgewehren sehr bekannt und beliebt war. Aus dieser Jagt entstand Ende der 70er die Schießsportdisziplin „Field-Target-Schießen“, welche heute immer noch als Jagdsimulation betitelt wird.
Zahlreiche Clubs organisierten sich in der British Field Target Association (BFTA). Die U.S.A . und Kanada folgten recht schnell und schlossen sich in dem Dachverband „American Airgun Field Target Association“ (AAFTA) zusammen. Über Norwegen und den Niederlanden schwappte das Field Target Schießen letzenendes auch nach Deuchland über wo es vom Bund Deutscher Sportschützen (BDS) im Jahr 2000 als offizielle Schießsportdisziplin aufgenommen wurde.
Die Ziele beim FTS sind aus Stabilem Stahl-Blech hergestellte Silhouetten, traditionell von typischen Kleintieren. Diese habem ein Loch (Hit Zone) mit 15, 20 oder 40 mm Durchmesser, hinter denen farbig von der Silhouette abhebend, ein Paddle instaliert ist. Dieses Paddle muss getroffen werden, damit es die Silhouette zum umfallen bringt. Bei einem Treffer auf der Silhouette bleibt diese Aufrecht, auch Randtreffer(Splitts) im Randbereich der Hit-Zone bringen die Ziele nicht zum fallen.
Nur ein umgefallendes Ziel bringt einen Punkt. Das Ziel wird mit einem Seilzug wieder aufgerichtet.
Die Ziele werden, dem Schützen in unbekannter entfernung, von 9 bis 50 Meter, in sogenanten „Lanes“ aufgestellt. Es ist ein Schuss pro Ziel erlaubt.
Die Schießposition ist größtenteils frei wählbar. Für bestimmte Ziele können die Schießpositionen kniend oder stehend vorgeschrieben werden. Nicht selten gibt es ein Zeitlimit von z.B. drei Minute pro Lane mit zwei Zielen.
Ziel erfassen, Entfernung bestimmen, Haltepunkt finden, Seitenwind vorhalten und schießen; klingt simpel. Aber die Flugbahn der Diabolos ist bei weiten Entfernungen stark gekrümmt. Man muss also ermitteln wie weit das Ziel entfernt ist. Grundsätzlich ist jede Visierung erlaubt, doch tatsächlich geht es nur mit Zielfernrohren die über eine Parallaxenausgleichsverstellung verfügen, mit der man die Entfernung messen kann.
Jede andere Entfernungsmessung wie Laser, Rangfinder u.s.w. ist nicht zulässig.
Nach dem ermitteln der Entfernung verstellt man das Absehen(Klicken) entsprechend oder hält drunter oder drüber (Doten)
Field Target Schießen findet in der Regel Outdoor statt. Da kommen dann noch die Naturgewalten wie Tempraturen, Wind, Schnee und Regen dazu.

Jedes Luftgewehr ist erlaubt. Für Chancengleichheit werden Federdruck, Pressluft und Prellschlagkompensierte Systeme in fünf unterschiedlichen Klassen gewertet. Die E0 darf jedoch 7,5J bzw 16,3J bei WBK Plichtigen Gewehren nicht überschreiten.

Trainingszeiten fürs Field Target Schießen